Rural Science Slam Berlin – Forschung traf Unterhaltung!
Am 12. November 2025 lud die Andreas Hermes Akademie zum zweiten Rural Science Slam nach Berlin ein. Die Gäste erlebten einen Abend voller kurzer, spannender und humorvoller Vorträge, die neue Perspektiven auf das Leben und die Forschung in ländlichen Räumen eröffneten.
Während städtische Themen oft im Rampenlicht stehen, geraten ländliche Regionen in Medien, Forschung und Politik häufig in den Hintergrund – zu Unrecht! Der Rural Science Slam rückte diese Themen ins Zentrum: Forschende präsentierten ihre Erkenntnisse in 10 Minuten, verständlich und unterhaltsam, mit allen kreativen Mitteln, die das Format erlaubte.
Ob Interesse am Leben auf dem Land, an neuen Forschungsideen oder einfach an einem inspirierenden Abend – die Veranstaltung bot all das. Zudem nutzten viele die Gelegenheit zum Netzwerken und ließen sich von frischen Perspektiven begeistern.
Das Märchen vom Förderantrag – Beitrag des MoNaKo-Projekts
Auch die wissenschaftliche Begleitforschung des MoNaKo-Projekts war beim Science Slam vertreten. Bea Bardusch vom Thünen-Institut präsentierte den Slam-Beitrag „Das Märchen vom Förderantrag“ – eine humorvolle und zugleich sachliche Erzählung über die Herausforderungen von Kooperativen im Förderwesen.
In diesem Märchen wagen sich Herr Paragraf, Frau Naturschutz, Frau Landwirtin und die Vermittlerin durch den „Förderdschungel“: vom Formular über das Zusatzformular bis hin zur Anlage zum Zusatzformular – während die Wissenschaftlerin sie dabei beobachtet. Mit einer Prise Sarkasmus machte der Vortrag deutlich, wie komplex und bürokratisch Förderprozesse sein können.
Das Fazit des Beitrags: Wenn Bürokraten und Landwirte miteinander statt gegeneinander arbeiten, wird aus dem Förderdschungel vielleicht wieder Landschaft. Kooperation ist keine Maßnahme, sondern eine Haltung.