Überblick über das Projekt
MoNaKo
Im Verbundprojekt „Modellhafte Erprobung von Naturschutz-Kooperativen in verschiedenen Agrarlandschaften Deutschlands nach dem niederländischen Ansatz“ (MoNaKo) werden unter der Leitung des Deutschen Bauernverbandes in vier Bundesländern Naturschutz-Kooperativen nach niederländischem Modell durch die Kulturlandschaftsstiftungen in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie dem Landesbauernverband Brandenburg erprobt und umgesetzt. Das Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen führt die sozioökonomische Begleitforschung durch.
Projekt
MoNaKo entwickelt Wege für das Modell der Naturschutz-Kooperativen in Deutschland
Modellregionen
Vier Bundesländer in denen unterschiedliche Ausprägungen des Niederländischen Ansatzes erprobt werden.
Ziele
Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Agrarumweltförderpolitik in EU, Bund und Ländern für die GAP nach 2027 entwickeln.
Aktuelles

MoNaKo Zwischenbilanz
Die Zwischenbilanz des Projekts MoNaKo zeigt, dass der niederländische Ansatz der Naturschutz-Kooperativen in Deutschland funktionieren kann. Gleichzeitig verhindern administrative und steuerliche Hürden – insbesondere ungeklärte umsatzsteuerliche Fragen und fehlende Gestaltungsspielräume – die volle Entfaltung des Potenzials.

Rural Science Slam
Beim Rural Science Slam Berlin traf Forschung auf Unterhaltung. Das MoNaKo-Projekt war mit dem Beitrag ‚Das Märchen vom Förderantrag‘ dabei – über die Herausforderungen und Chancen von Kooperation im Förderdschungel.

Ausreißaktion Jakobskreuzkraut
Ausreißaktion von Jakobskreuzkraut im Westerwald Am 11. Juli fand auf einer Vertragsnaturschutzfläche im Westerwald eine gemeinsame Ausreißaktion von Jakobskreuzkraut statt. Die betroffene Wiese wird von einem Vereinsmitglied der Kooperative „Westerwälder Landwirte für Naturschutz e.V.“ bewirtschaftet
Hintergrund und Zielsetzung
Zusammen mit Landwirten gründen wir Naturschutz-Kooperativen, die mit Naturschützern Konzepte zur zielgerichteten Umsetzung von AUKM entwickeln. Die Kooperativen entlasten Landwirte und Verwaltung durch Übernahme der Antragstellung. Landwirte profitieren von einer Verringerung des Kontroll- und Sanktionsrisikos sowie mehr Flexibilität bei Fristen, Flächengrößen und Förderhöhen.
Aus den Erfahrungen und Ergebnissen des Projektes werden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Agrarumweltförderpolitik in EU, Bund und Ländern für die GAP nach 2027 abgeleitet.
„Modellhafte Erprobung von Naturschutz-Kooperativen“
Projektleitung
Regionalpartner
Begleitforschung
Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank