Die Zwischenbilanz des Projekts MoNaKo zeigt, dass der niederländische Ansatz der Naturschutz-Kooperativen in Deutschland funktionieren kann. Gleichzeitig verhindern administrative und steuerliche Hürden – insbesondere ungeklärte umsatzsteuerliche Fragen und fehlende Gestaltungsspielräume – die volle Entfaltung des Potenzials.

MoNaKo Zwischenbilanz

Zwischenbilanz zeigt: Naturschutz‑Kooperativen funktionieren – aber Hürden bleiben

Nach zwei Jahren Laufzeit zieht das Projekt MoNaKo eine erste Zwischenbilanz: Die modellhafte Erprobung von Naturschutz‑Kooperativen in den vier Modellregionen Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg zeigt, dass der niederländische Ansatz zur Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen auch hierzulande erfolgreich funktionieren kann.

Gleichzeitig wird deutlich, dass administrative und steuerliche Rahmenbedingungen das volle Potenzial der Kooperativen bislang ausbremsen. Unklare Fragen zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Gruppenanträgen sowie fehlende Gestaltungsspielräume schränken die wirtschaftliche Tragfähigkeit ein.

Die Zwischenbilanz enthält dazu zehn Kernaussagen und zentrale Empfehlungen, darunter:

  • Verankerung der Kooperativen in den Förderinstrumenten von GAP und GAK
  • Einführung eines Gruppenantrags, nur so können Kooperativen ihre Vorteile für Natur, Landwirtschaft und Verwaltung entfalten.
  • Steuerliche Gleichbehandlung ohne zusätzliche Belastungen für landwirtschaftliche Betriebe
  • Mehr Flexibilität bei Maßnahmenpaketen und Entgelten
  • Stärkung des professionellen Managements innerhalb der Kooperativen

Die ausführliche Zwischenbilanz mit allen Ergebnissen und Empfehlungen steht hier als PDF zum Download bereit: